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Solarleistung in großen Höhen

Neulich habe ich mich mit einem Spezialisten für Solaranlagen und Reisenden unterhalten.

Wir sprachen dabei auch über die Leistung der Solarpaneele in großen Höhen, zum Beispiel im Himalaya oder Südamerika.

Die Nennleistung der Solarpanels ist ab Werk für mitteleuropäische Verhältnisse angegeben. Also bei geringer Höhe über dem Meeresspiegel, dunstiger Atmosphäre und 20° Außentemperatur.

Auch ist bekannt, dass die Solarpaneele eine gewisse Kühlung benötigen um ihre Leistung zu erbringen. Bei zu starker Hitzeeinwirkung geht die Leistung zurück, die Panels können sogar zerstört werden.

Leistung der Solaranlage in Höhenlagen

Aber in großen Höhen sieht das ganz anders aus. Die Atmosphäre ist dünner, weniger Luft, Staub und Dunst ist über uns. Also trifft das Sonnenlicht stärker auf die Oberfläche.

Weiter wehen im Hochgebirge fast immer starke kühle Winde, was den Panels eine stärkere Kühlung beschert.

Dadurch kann der Ertrag deutlich ansteigen und deutlich über der Nennleistung der Panels liegen. So kann bis zum doppelten der Nennleistung erreicht werden.

Bei einem Solarregler, der für normale mitteleuropäische Verhältnisse ausgelegt ist, wird es dann zu Problemen kommen.

ich habe das auf der Seite des Photovoltaic Geografical Information System mal ausprobiert.

Dort kann man auf der Landkarte einen Ort auswählen und die Erträge berechnen lassen.

Ich habe das gemacht und dabei die Werte für die Solaranlage unverändert übernommen, nur den Winkel zur Sonne optimiert.

Also auf einen Ort in Süddeutschland geklickt, das ergab diese Tabelle:

Dann auf einen Ort in Bolivien, den Salar de Uyuni geklickt und neuberechnet:

In Süddeutschland ist der berechnete Maximalwert 125 KW/h, in Bolivien wird daraus schon 200 KW/h. Hierbei ist die starke Kühlung durch Kälte und Wind noch nicht berücksichtigt.

Auf der Seite kannst Du den Ertrag für Deine Solaranlage selbst berechnen lassen:

PHOTOVOLTAIC GEOGRAPHICAL INFORMATION SYSTEM

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